Neuigkeiten und Aktuelles aus der Leichtathletik-Abteilung
Aktuelles vom Rope Skipping:
Die Geschichte des Rope Skippings
Früher sprangen unsere Eltern und Großeltern schon Seil,
damals noch meist auf der Straße. Damals hieß es auch noch Seilspringen.
Eigentlich ist es das auch noch heute. Nur eben schneller, mit anderen Seilen,
anderen Sprüngen, anderen Sprungvarianten und mit fetziger Musik.
Entstanden ist Rope Skipping bereits vor mehr als 30 Jahren in
den USA, damals noch als Kampagne der American Heart Association. Diese
Herzstiftung wollte Herz-Kreislauf-Erkrankungen im Alter dadurch vorbeugen, dass
sie im Jugendalter Herz-Kreislauf orientiertes Training gezielt förderte, wozu
natürlich Rope Skipping ideal geeignet war.
Gesprungen wird mit unterschiedlichem Tempo zu einen deutlich
hörbaren "Beat" der begleitenden Musik. Der "Beat" sollte dem Können des
Springers angepasst sein, in der Regel werden Tempi von 120-160 Bpm. verwendet.
Die hohe Schlagzahl der Musik bedingt ein sehr schnelles und dynamisches
Springen, das zunächst auf eine Doppelfederung verzichtet.
"Rope
Skipping" unterscheidet sich vom herkömmlichen Seilspringen durch die
verschiedenen "Stunts". Von unterschiedlichen Beinsprungbewegungen mit und ohne
Armbewegungen bis hin zu spektakulären, akrobatischen " Stunts" reicht die große
Palette des "Rope Skipping."
Das gemeinsame Handeln mit dem Partner oder in der Gruppe
stellt einen weiteren wesentlichen Aspekt der Sportart dar. In den Sprungformen
zu zweit oder mehreren wird eine außerordentliche Team-Arbeit gefordert, die zu
einem sehr starken Gruppenbewusstsein beiträgt.
Aktivitäten der Rope Skipping Gruppe unter Leitung von Karin Poguntke:
Die Rope Skipping Gruppe des SC Borchen hat an einem vier tägigen Seminar im Sport- und Qualifizierungszentrum des Westfälischen Turnerbundes in Schloss Oberwerries bei Hamm teilgenommen. Mit insgesamt 60 Teilnehmern aus ganz Deutschland wurden drei Trainingseinheiten am Tag absolviert, die von "Staffs" mit internationaler Wettkampferfahrung geleitet wurden. Auch das Rahmenprogramm, wie Lagerfeuer, Waldrally und das Grillen sind super angekommen. Als krönender Abschluss wurde mit allen Teilnehmern eine Choreographie, die sogenannte "Camproutine" gesprungen, die in den Tagen zuvor erarbeitet worden ist. Diese anspruchsvolle und anstrengende Trainingsarbeit bleibt allen Borchener Sportlern in bester Erinnerung.
