Neuigkeiten und Aktuelles aus der Leichtathletik-Abteilung

Aktuelles vom Rope Skipping:

Die Geschichte des Rope Skippings

Früher sprangen unsere Eltern und Großeltern schon Seil, damals noch meist auf der Straße. Damals hieß es auch noch Seilspringen. Eigentlich ist es das auch noch heute. Nur eben schneller, mit anderen Seilen, anderen Sprüngen, anderen Sprungvarianten und mit fetziger Musik.

Entstanden ist Rope Skipping bereits vor mehr als 30 Jahren in den USA, damals noch als Kampagne der American Heart Association. Diese Herzstiftung wollte Herz-Kreislauf-Erkrankungen im Alter dadurch vorbeugen, dass sie im Jugendalter Herz-Kreislauf orientiertes Training gezielt förderte, wozu natürlich Rope Skipping ideal geeignet war.

 1983 kam im Rahmen eines Schüleraustausches diese Sportart nach Deutschland und verbreitete sich immer mehr über die ganze Bundesrepublik. Aus den Schulen wurde Rope Skipping in die Sportvereine gebracht.

Gesprungen wird mit unterschiedlichem Tempo zu einen deutlich hörbaren "Beat" der begleitenden Musik. Der "Beat" sollte dem Können des Springers angepasst sein, in der Regel werden Tempi von 120-160 Bpm. verwendet. Die hohe Schlagzahl der Musik bedingt ein sehr schnelles und dynamisches Springen, das zunächst auf eine Doppelfederung verzichtet.

"Rope Skipping" unterscheidet sich vom herkömmlichen Seilspringen durch die verschiedenen "Stunts". Von unterschiedlichen Beinsprungbewegungen mit und ohne Armbewegungen bis hin zu spektakulären, akrobatischen " Stunts" reicht die große Palette des "Rope Skipping."

Das gemeinsame Handeln mit dem Partner oder in der Gruppe stellt einen weiteren wesentlichen Aspekt der Sportart dar. In den Sprungformen zu zweit oder mehreren wird eine außerordentliche Team-Arbeit gefordert, die zu einem sehr starken Gruppenbewusstsein beiträgt.

 

Aktivitäten der Rope Skipping Gruppe unter Leitung von Karin Poguntke:

Die Rope Skipping Gruppe des SC Borchen hat an einem vier tägigen Seminar im Sport- und Qualifizierungszentrum des Westfälischen Turnerbundes in Schloss Oberwerries bei Hamm teilgenommen. Mit insgesamt 60 Teilnehmern aus ganz Deutschland wurden drei Trainingseinheiten am Tag absolviert, die von "Staffs" mit internationaler Wettkampferfahrung geleitet wurden. Auch das Rahmenprogramm, wie Lagerfeuer, Waldrally und das Grillen sind super angekommen. Als krönender Abschluss wurde mit allen Teilnehmern eine Choreographie, die sogenannte "Camproutine" gesprungen, die in den Tagen zuvor erarbeitet worden ist. Diese anspruchsvolle und anstrengende Trainingsarbeit bleibt allen Borchener Sportlern in bester Erinnerung.